| |
|
|
| |
|
|
| |
-
1. Dezember 2009
-
FDP: „Keine Einsparungen bei
Kultur, Sport und Jugend notwendig“
- Die Duisburger FDP wehrt sich
gegen Einsparmaßnahmen im Kultur-, Sport- und Jugendbereich. Bevor nur eine
einzige Stadtteilbibliothek oder ein Jugendzentrum geschlossen werden muss,
sollten zunächst die von der FDP - bereits im Februar diesen Jahres -
vorgelegten Privatisierungs- bzw. Anteilsverkäufe realisiert werden.
-
- Die FDP hat bereits
vorgeschlagen, hohe Einnahmen aus dem Verkauf der städtischen
Wohnungsbaugesellschaft Gebag, dem Verkauf des städtischen Anteils am Hafen, dem
Klinikum, des RWE-Aktienanteils und auch durch einen Verkauf des Duisburger
Anteils an den Stadtwerken zu erzielen. Nach Berechnungen der Liberalen könnte
sich die Stadtkasse, je nach Marktsituation, durch die Veräußerungen mit 400 bis
600 Millionen Euro füllen lassen. Einsparungen im Kultur- Sport oder
Jugendbereich wären dann überflüssig und damit auch alle Forderungen des
Regierungspräsidenten erfüllt, so dass wieder allein der Rat der Stadt die
Entscheidung darüber hätte, wofür Geld ausgegeben werden.
-
- Die Machbarkeit ist auch dadurch
bewiesen, dass die Bürgerinnen und Bürger, nach beweisbaren Erfahrungen anderer
Städte, keinerlei Nachteile durch die vorgeschlagenen Anteilsverkäufe zu
erwarten hätten, anders als bei Schließungen von Bibliotheken, Schwimmbädern
oder Jugendzentren.
-
- Der Oberbürgermeister wird
aufgefordert, nun endlich die von der FDP vorgelegten Einnahmevorschläge in die
Haushaltsberatungen mit einzubeziehen.
|
|
| |
-
FDP-Oberbürgermeisterkandidat Frank Albrecht überreichte
bereits im Februar diesen Jahres ein 460. Mio. Euro
Einnahme- und Einsparpaket
an OB
Sauerland.

-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
- Der FDP OB-Kandidat überreichte
bereits im Februar 2009 das Sparpaket an OB Sauerland (CDU)
|
|
| |
-
Die Duisburger FDP hatte nach den Ermahnungen des
Regierungspräsidenten ein Spar- und Einnahmepaket
zusammengestellt, das die Vorgaben des Regierungspräsidenten
erfüllen und die Stadt wieder finanziell handlungsfähig
machen würde. Albrecht: „Alle reden derzeit davon, wie man
Geld ausgeben könnte, die FDP spricht davon, wie man Geld
einsparen und einnehmen könnte sowie reale Schulden abbauen
kann, wenn man ernsthaft will. Und das Besondere an unserem
Sparpaket ist, dass sehr viel Geld zusammenkommt, ohne die
Bürgerinnen und Bürger zu belasten oder städtische
Einrichtungen zu schließen.“
-
- In dem von der FDP
erarbeiteten Einnahme- und Einsparpaket sind mindestens 200 Mio.
Euro aus dem Verkauf der Gebag einkalkuliert, 50 Mio. Euro
durch den Verkauf der Anteile an der
Gemeinschaftsmüllverbrennungsanlage Oberhausen, 13 Mio. Euro
aus dem Verkauf der RWE-Aktien, geschätzte 100 Mio. Euro aus
einem Anteilsverkauf der Stadtwerke (dieser Anteil lässt
sich schwer beziffern, er könnte auch doppelt so hoch sein) und 30 Mio. Euro durch
den Verkauf des 51%igen Anteils der Stadt am Klinikum
Duisburg.
-
- Jährliche Einsparungen in
Höhe von 50 Mio. Euro ließen sich allein durch die
Privatisierung des ÖPNV generieren, 800.000 Euro jährlich
durch die Abschaffung der kommunalen
Geschwindigkeitsüberwachung. Außerdem könnten 400.000 Euro
jährlich eingespart werden, wenn das Theater am Marientor
nicht mehr durch die Stadt betrieben würde und jährliche
Ausgaben von 350.000 Euro könnten der Stadt erspart bleiben,
wenn man das Projekt ´Stadtfenster´ derzeit nicht
realisieren würde, was außerdem eine Einsparung von ca. 20
Mio. Euro an Baukosten bedeuten würde.
-
- Als Beleg dafür, dass ihre
Einspar- und Einnahmeforderungen ohne Nachteile für die
Bürger zum Erfolg führen würden, zieht die FDP zahlreiche
Beispiele aus anderen Städten heran: So hatte sich Dresden
z.B. durch den Verkauf des städtischen
Wohnungsbauunternehmens komplett entschuldet, ebenso
Düsseldorf durch den Verkauf von RWE-Aktien und ihren
Stadtwerke. Und Frankfurt a.M. hat durch die
Umstrukturierung und Privatisierung des ÖPNV deutlich die
Kosten für die Stadt und gleichzeitig den Service für die
Fahrgäste verbessert. Nach eigenem Bekunden gingen die
Verkäufe in keinem der genannten Fälle zu Lasten der
angestellten Mitarbeiter oder Bürger.
FDP-Oberbürgermeisterkandidat Frank Albrecht: „Wenn unsere
Forderungen bereits in anderen Städten zum Erfolg geführt
haben, warum sollte dies nicht auch in Duisburg
funktionieren?“
|
|
| |
|
Das Einahme- und Einsparpaket der Duisburger
FDP:
|
|
Ausgabe |
Maßnahme |
Einnahme und / oder einzusparende Summe |
|
1 |
Gebag |
Verkauf aller Wohnungen |
einmaliger Erlös |
mindestens 200.000.000,00 € |
|
2 |
Stadtwerke |
größtmöglicher Anteilsverkauf (60%-Stadt) -
geschätzter Wert: |
einmaliger Erlös |
mindestens 100.000.000,00 € |
|
3 |
GMVA |
Verkauf des städtischen Anteils (WBD-AöR-Anteil) |
einmaliger Erlös |
50.000.000,00 € |
|
4 |
DVG |
Privatisierung des ÖPNV - dadurch Einsparung
des jährlichen Zuschusses |
jährliche Einsparung |
48.000.000,00 € |
|
5 |
Klinikum |
Verkauf des restlichen 51%-Anteils der Stadt
an Sana |
einmaliger Erlös |
30.000.000,00 € |
|
6 |
Stadtfenster - Gebäude |
Aufschub des Projektes (DVV) - (Auswirkung
auf Zuschuss an DVV) |
einmalige Einsparung |
20.000.000,00 € |
|
7 |
RWE-Aktien |
Verkauf |
einmaliger Erlös |
10.000.000,00 € |
|
8 |
Frische Kontor |
Verkauf der Gesellschaft |
einmaliger Erlös |
5.800.000,00 € |
|
9 |
Theater am Marientor |
Verkauf |
einmaliger Erlös |
1.800.000,00 € |
|
10 |
kommunale Radarfallen |
Beenden der kommunalen
Geschwindigkeitsüberwachung |
jährliche Einsparung |
800.000,00 € |
|
11 |
Theater am Marientor |
Betrieb/Unterhalt einstellen |
jährliche Einsparung |
400.000,00 € |
|
12 |
Stadtfenster (jährliche Mietzahlungen) |
Aufschub des Projektes |
jährliche Einsparung |
200.000,00 € |
|
13 |
NS-Dokumentationszentrum |
Aufschub des Projektes |
jährliche Einsparung |
100.000,00 € |
|
14 |
Festival Akzente |
auf 2jährigkeit umstellen - mit
Budgeteinsparung um 50% |
jährliche Einsparung |
85.000,00 € |
|
Einnahme- und Einsparvolumen (mindestens): |
467.185.000,00 € |
|
|