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28. Juli 2010 Fragen der FDP-Landtagsfraktion zum "Drama von Duisburg bei der Loveparade" Mit 21 Toten und über 500 Verletzten bei der Loveparade in Duisburg ist eine entsetzliche Tragödie zu beklagen. Neben der wichtigen Hilfe für die Opfer, Hinterbliebenen, Helfer und Augenzeugen bedarf es der lückenlosen Aufarbeitung und Aufklärung. Dazu hat die FDP-Landtagsfraktion einen Fragenkatalog erarbeitet. Der Fragenkatalog zur Loveparade-Tragödie
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zur Loveparade am 24. Juli 2010 FDP Duisburg: Politisch-moralische Übernahme der Verantwortung notwendig
Nach der verheerenden Katastrophe am vergangenen Wochenende kommen neben der Trauer fast stündlich neue Erkenntnisse zu Tage, die auf eine völlig untaugliche Vorbereitung der Loveparade hindeuten.
Mit Entsetzen haben wir den Medien entnehmen müssen, dass innerhalb der Verwaltung leitende Beamte die Genehmigung der Loveparade als faktisch rechtswidrig abgelehnt haben. Auch wird klar, dass entgegen der ursprünglichen Darstellung, die Verstorbenen nicht durch einen Sturz, sondern durch die bloße drängende Masse, zu Tode kamen. Die FDP vertritt die Auffassung, dass keine Vorverurteilungen, sondern rechtsstaatliche Ermittlungen greifen müssen.
Wilhelm Bies, Fraktionsvorsitzender der FDP im Rat, erklärt: „Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder Herr Sauerland hat tatsächlich nichts von den erheblichen Mängeln des Sicherheits- und Wegekonzepts und den vielen Bedenken gewusst. Dann muss man sich fragen, ob der Oberbürgermeister seine Verwaltung im Griff hat. Oder er hat es gewusst: Dann steht fest, dass er seine Dienstpflichetn gröblich verletzt hat. In beiden Fällen liegt die Verantwortung beim Oberbürgermeister“.
Neben der politisch-moralischen Übernahme der Verantwortung tritt die FDP Duisburg dafür ein, den Weg für unvoreingenommene Ermittlungen im Rathaus und in allen beteiligten Institutionen frei zu machen, so der Kreisvorsitzende Holger Ellerbrock.
Die FDP Duisburg widerspricht auch energisch der in der Presse von Herrn Sauerland dargestellten Option „Ein Oberbürgermeister kann nicht einfach zurücktreten“. „Die Aussage, dass es erst eines Ratsbeschlusses bedürfe, ist schlichtweg falsch“, so Frank Albrecht, stellvertretender Kreisvorsitzender.
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14. Juli 2010 außerordentlicher Kreisparteitag der Duisburger FDP „Von der Landtagswahl zur Regierungsbildung“ Mittwoch, 14.Juli 2010,19.00 Uhr, Liberales Zentrum, Köhnenstrasse 11, Dbg.
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